Kleiderschrank ausmisten – Geldbörse füllen

Mindestens zweimal im Jahr überkommt es mich: ich suche ein bestimmtes Teil in meinem Kleiderschrank und stoße dabei auf mehrere Artikel, die ich irgendwie nicht mehr mag. Es wird mal wieder Zeit den Schrank auszumisten! Viele Kleidungsstücke sind jedoch noch fast neuwertig; die möchte ich nicht einfach der Kleidersammlung schenken. Da ich nicht zu den Menschen gehöre, die sich einen ganzen Tag auf dem Flohmarkt stellen und um dort ihre Ware feilzubieten, fing ich an meine Kleidung und Accessoires online zu verkaufen.

Dabei habe 3 verschiedene Verkaufsplattformen ausprobiert: ebay.de, kleiderkreisel.de und momox-fashion.de

ebay.de

Ebay ist hier die bekannteste Plattform. Das Einstellen ist inzwischen richtig leicht geworden und mit der App fürs Smartphone geht es noch fixer, weil man die Produktfotos direkt abfotografieren kann.

Du kannst Dein Angebot als Auktion für einen gewissen Zeitraum oder als Festpreis (Verhandlungseinstellung ist möglich) für 30 Tage einstellen. Ab und an gibt es möglicherweise Fragen von Interessenten zu beantworten; das hält sich jedoch im Rahmen. Umso mehr Informationen Du in der Artikelbeschreibung packst, umso weniger gibt es an Nachfragen.

Ich habe die Artikel, von denen ich mich ohne Probleme trennen konnte als Auktion mit dem Startpreis von 1,00€ reingesetzt. Artikel, bei denen ich auf jeden Fall eine gewisse Summe haben wollte, habe ich als Festpreis eingestellt.

Beide Varianten liefen gut. Bei zwei Auktionen haben ich sogar einen Gewinn gemacht, da ich damals die Kleidung im Sale kaufte! Mit den Käufern hatte ich auch Glück; relativ schnelle Zahlung und nette Bewertungen.

kleiderkreisel.de

Wer kommunikativ ist und auch gerne verhandelt ist hier genau richtig!

Mit der App konnte ich relativ schnell und einfach die Klamotten hochladen. Wichtig sind hier Hashtags. Diese sollten bei der Artikelbeschreibung unbedingt mit angegeben werden, wenn Du mehr potentielle Käufer erreichen möchtest. Also ein bißchen wie auf Instagram.

Ich hatte ca. 10 Teile hochgeladen und war die nächsten Tage ordentlich damit beschäftigt Anfragen zu beantworten. Wem sowas zu mühselig ist, dem würde ich wirklich davon abraten auf kleiderkreisel einzustellen. Auf kleiderkreisel besteht nämlich auch die Möglichkeit Kleidung untereinander zu tauschen oder gar zu verschenken. Wer nicht tauschen möchte, sollte dies auch unbedingt im Profil und in der Artikelbeschreibung vermerken.                   Bis eine Transaktion komplett abgeschlossen ist, können zwischen Anbieter und Interessent bis zu 10 Emails anfallen.

Dafür ist das Verkaufen auf kleiderkreisel kostenfrei, solange man keine Extras wie Pushs oder eine Identitätsbestätigung beantragt.

momox-fashion.de

Hier kommen alle auf Ihre Kosten, die keine Lust darauf haben, Artikel selber anzubieten.

Ich nehme den Service auch oft in Anspruch, da man hier wirklich viel Zeit spart und „Masse“ los wird.

Die aussortierte Kleidung sollte natürlich im guten und sauberen Zustand sein. Ich lege den Haufen immer neben dem PC und gebe dann die Daten ein. Das geht super schnell. Erst das Geschlecht (Frau, Mann, Mädchen oder Junge), dann die Kategorie und dann die Marke auswählen und schon wird Dir angezeigt, wieviel Geld Du für den Artikel bekommen würdest. Die Summe ist oft sehr ernüchternd, deshalb solltest Du wirklich schauen, ob Du den Angebotspreis akzeptierst oder nicht doch lieber auf einer anderen Plattform selber verkaufen möchtest.

Das Einsenden der Ware übernimmt auch momox, wenn die Gesamtsumme der Artikel mindestens 10€ beträgt. Wenn alle Artikel eingegeben sind, bekommst Du einen Lieferschein und ein Retourenlabel von DHL.

Nachdem Du das Paket bei der Post abgegeben hast, erhälst du nach ca. 1-2 Wochen eine Email. In der steht, ob Deine Artikel alle akzeptiert werden und ob Du Deine Verkaufssumme entweder auf Dein Bankkonto ausgezahlt werden oder als Guthaben (das ist dann auch immer höher) auf Dein ubup.com-Kundenkonto erscheinen soll. Falls Artikel nicht angenommen werden, weil sie bei der vor-Ort-Prüfung durchgefallen sind, kannst Du sie  zurückordern (die Rücksendekosten musst Du tragen) oder zum Recycling geben.

 

Fazit:

Egal wo Du verkaufen möchtest (zudem gibt es noch viele andere Anbieter), es lohnt sich auf jeden Fall mehr als die Kleidung einfach zu entsorgen.  Viel Spaß beim Einstellen!

 

 

Bild-Quelle: Screenshot

Nicole Hölscher

One Comment

  1. Ich finde es auch viel besser Kleidung günstig anzubieten, anstatt sie einfach zu entsorgen. Da kommt auch der ein oder andere Euro zusammen. Das lohnt sich.

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